AGB & Mietbedingungen
Hüpfburgen-Mieten Radevormwald
Stand: August 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäfts- und Mietbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Hüpfburgen-Mieten Radevormwald, [vollständiger Name/Inhaber und Anschrift gemäß Impressum], nachfolgend „Vermieter“ genannt, und seinen Kunden, nachfolgend „Mieter“ genannt.
Sie gelten insbesondere für die Vermietung von Hüpfburgen, Slush-Eismaschinen, Zuckerwattemaschinen, Zubehör und weiteren Mietgegenständen sowie für zusätzlich vereinbarte Liefer-, Auf- und Abbauleistungen.
2. Anfrage und Vertragsschluss
Anfragen über die Website, WhatsApp, E-Mail, Telefon oder das Anfrageformular sind zunächst unverbindlich.
Ein Mietvertrag kommt erst zustande, wenn der Vermieter die Buchung ausdrücklich bestätigt bzw. eine Auftragsbestätigung übermittelt.
Die bloße Anfrage eines bestimmten Termins reserviert den Mietgegenstand noch nicht verbindlich.
3. Mietzeitraum
Der vereinbarte Mietzeitraum ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung.
Abhol- und Rückgabezeiten werden individuell vereinbart und sind vom Mieter einzuhalten.
Eine Verlängerung der Mietdauer ist nur nach vorheriger Zustimmung des Vermieters möglich.
4. Preise
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung vereinbarten und in der Auftragsbestätigung genannten Preise.
Sofern ausdrücklich vereinbart, können zusätzliche Kosten beispielsweise für Lieferung, Auf- und Abbau oder sonstige Zusatzleistungen entstehen.
Soweit der Vermieter die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG in Anspruch nimmt, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Die aktuelle Fassung des § 19 UStG sieht die entsprechende Umsatzsteuerbefreiung für Kleinunternehmer unter den dort genannten Voraussetzungen vor.
5. Zahlung und Anzahlung
Nach Erhalt der Auftragsbestätigung ist eine Anzahlung in Höhe von 50 % des vereinbarten Mietpreises innerhalb von 3 Tagen zu leisten.
Die Buchung wird entsprechend der Auftragsbestätigung verbindlich.
Der verbleibende Mietpreis ist spätestens bei Übergabe bzw. zu dem in der Auftragsbestätigung genannten Zeitpunkt zu zahlen.
Bei kurzfristigen Buchungen können abweichende Zahlungsbedingungen vereinbart werden.
6. Kaution
Für die Überlassung der Mietgegenstände kann eine Kaution in Höhe von 150 € erhoben werden.
Die Kaution dient zur Absicherung von Ansprüchen des Vermieters aus dem Mietverhältnis, insbesondere bei Beschädigung, Verlust, fehlendem Zubehör oder außergewöhnlicher Verschmutzung.
Nach ordnungsgemäßer und vollständiger Rückgabe sowie Prüfung der Mietgegenstände wird die Kaution zurückgezahlt, soweit keine berechtigten Ansprüche bestehen.
Sollte eine abschließende Prüfung unmittelbar bei Rückgabe nicht möglich sein, kann diese nachträglich erfolgen.
7. Selbstabholung
Bei vereinbarter Selbstabholung erfolgt die Übergabe am vereinbarten Abholort in Radevormwald.
Der Mieter ist dafür verantwortlich, ein für den sicheren Transport geeignetes Fahrzeug zur Verfügung zu stellen und die Mietgegenstände ordnungsgemäß zu transportieren.
Bei Übergabe erhält der Mieter die erforderlichen Hinweise zur Handhabung des jeweiligen Mietgegenstands.
Die Mietgegenstände sind vollständig einschließlich des ausgegebenen Zubehörs zurückzugeben.
8. Premium-Service
Soweit ausdrücklich vereinbart, bietet der Vermieter einen optionalen Premium-Service an.
Dieser kann insbesondere folgende Leistungen umfassen:
Lieferung • Aufbau • Einweisung • Abbau • Abholung
Umfang und Preis des Premium-Services ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
Der Mieter muss gewährleisten, dass der Veranstaltungsort zum vereinbarten Zeitpunkt zugänglich und für den Aufbau geeignet ist.
9. Aufstellfläche für Hüpfburgen
Der Mieter hat für eine geeignete, ausreichend große und möglichst ebene Aufstellfläche zu sorgen.
Die Fläche muss frei von scharfkantigen Gegenständen, Ästen, Steinen, Tierkot und anderen Gegenständen sein, die die Hüpfburg beschädigen oder Personen gefährden können.
Ausreichender Platz für die Hüpfburg, Gebläse, Befestigung und erforderliche Sicherheitsabstände muss vorhanden sein.
Kann eine Hüpfburg beim Premium-Service aufgrund einer offensichtlich ungeeigneten Aufstellfläche nicht sicher aufgebaut werden, kann der Vermieter den Aufbau aus Sicherheitsgründen ablehnen.
10. Stromversorgung
Sofern für den Mietgegenstand Strom benötigt wird, stellt der Mieter grundsätzlich einen geeigneten Stromanschluss zur Verfügung, soweit nichts anderes vereinbart wurde.
Bei Hüpfburgen muss das Gebläse während der Nutzung entsprechend der Einweisung und Herstellervorgaben betrieben werden.
11. Nutzung und Aufsicht
Die Mietgegenstände dürfen ausschließlich bestimmungsgemäß verwendet werden.
Bei Hüpfburgen ist während der gesamten Nutzung eine geeignete erwachsene Aufsichtsperson erforderlich.
Die vom Vermieter mitgeteilten Vorgaben hinsichtlich Nutzerzahl, Alter, Größe und sonstiger Sicherheitsbestimmungen sind einzuhalten.
Insbesondere ist es untersagt, scharfe Gegenstände, Schuhe, Speisen, Getränke oder andere Gegenstände mit auf die Hüpfburg zu nehmen, soweit diese die Hüpfburg beschädigen oder Personen gefährden können.
Die Mietgegenstände dürfen ohne Zustimmung des Vermieters nicht an Dritte weitervermietet oder weitergegeben werden.
12. Wetter und Sicherheit
Hüpfburgen dürfen nur unter geeigneten Wetterbedingungen betrieben werden.
Bei starkem Wind, Sturm, Gewitter oder sonstigen Wetterbedingungen, bei denen ein sicherer Betrieb nicht gewährleistet werden kann, darf die Hüpfburg nicht genutzt werden.
Den Sicherheits- und Bedienhinweisen des Vermieters ist Folge zu leisten.
Die Sicherheit der Nutzer hat jederzeit Vorrang.
13. Schlechtes Wetter / Terminverschiebung
Kann eine Veranstaltung aufgrund schlechten Wetters oder aus einem anderen nachvollziehbaren Grund nicht wie geplant stattfinden, bitten wir um möglichst frühzeitige Kontaktaufnahme.
Eine mögliche Terminverschiebung wird nach Verfügbarkeit individuell abgestimmt.
Hier würde ich deine bisherige Regelung allerdings noch nicht endgültig festschreiben.
Du hattest bisher sinngemäß:
Absage mindestens 24 Stunden vorher → Zahlung bleibt als Guthaben bestehen → Ersatztermin möglich.
Das können wir grundsätzlich übernehmen, aber ich würde gemeinsam mit dir noch entscheiden, wie lange das Guthaben gültig sein soll und was passiert, wenn der Ersatztermin bereits ausgebucht ist. Diese Regel muss eindeutig sein.
14. Stornierung durch den Mieter
Stornierungen müssen in Textform, beispielsweise per E-Mail oder WhatsApp, erfolgen.
Für eine Stornierung können abhängig vom Zeitpunkt der Absage angemessene Stornokosten entstehen.
Auch hier sollten wir nicht einfach irgendeine Prozentstaffel erfinden.
Ich würde für dein Geschäft beispielsweise über eine transparente Staffel nachdenken wie:
bis 30 Tage vorher → geringe/keine Stornokosten
29–14 Tage → 25 %
13–7 Tage → 50 %
unter 7 Tagen → 75 %
Aber diese Staffel sollten wir erst nach rechtlicher Prüfung und nach deiner gewünschten wirtschaftlichen Regelungfestlegen.
15. Rückgabe und Reinigung
Die Mietgegenstände sind im übernommenen Zustand, vollständig und in angemessen sauberem Zustand zurückzugeben.
Normale, durch die vertragsgemäße Nutzung entstehende Verschmutzungen sind grundsätzlich mit dem Mietpreis abgegolten.
Bei außergewöhnlicher Verschmutzung, insbesondere durch unsachgemäße Nutzung, können angemessene zusätzliche Reinigungskosten berechnet werden.
16. Schäden und Verlust
Der Mieter ist verpflichtet, Schäden oder Verluste unverzüglich mitzuteilen.
Für Schäden, die durch eine schuldhafte, unsachgemäße oder vertragswidrige Nutzung durch den Mieter oder ihm zurechenbare Personen entstehen, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
Eigenmächtige Reparaturen an den Mietgegenständen sind nicht zulässig.
17. Mängel
Festgestellte Mängel oder Funktionsstörungen sind dem Vermieter unverzüglich mitzuteilen.
Der Mieter darf einen Mietgegenstand bei sicherheitsrelevanten Schäden nicht weiter benutzen.
Dem Vermieter ist, soweit möglich und zumutbar, Gelegenheit zu geben, den Mangel zu prüfen und eine geeignete Lösung anzubieten.
18. Ausfall eines Mietgegenstands
Sollte ein gebuchter Mietgegenstand aufgrund eines kurzfristig aufgetretenen technischen Defekts, einer Beschädigung durch einen Vormieter oder eines anderen vom Vermieter nicht vorhersehbaren Umstands nicht zur Verfügung stehen, wird der Vermieter den Mieter schnellstmöglich informieren.
Soweit möglich, wird ein vergleichbarer Ersatz angeboten.
Ist kein geeigneter Ersatz verfügbar, werden bereits geleistete Zahlungen für die nicht erbrachte Mietleistung zurückerstattet.
Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
19. Haftung
Für die Haftung des Vermieters gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
Insbesondere bleiben Ansprüche wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzungen unberührt.
Ich würde hier bewusst keinen Satz wie „Benutzung auf eigene Gefahr – wir übernehmen keinerlei Haftung“ verwenden. Solche pauschalen Haftungsausschlüsse können gegenüber Verbrauchern rechtlich problematisch bzw. unwirksam sein.
20. Eigentum
Sämtliche Mietgegenstände bleiben Eigentum des jeweiligen Eigentümers/Vermieters.
Der Mieter darf die Mietgegenstände nicht verkaufen, verpfänden oder anderweitig mit Rechten Dritter belasten.
21. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet.
Weitere Informationen befinden sich in der Datenschutzerklärung auf der Website.
Eine Verwendung der Telefonnummer für spätere Werbe- oder Nachkontaktmaßnahmen per WhatsApp erfolgt nur, soweit hierfür eine entsprechende rechtliche Grundlage bzw. erforderliche Einwilligung besteht.
22. Verbraucherinformationen und Widerruf
Bei außerhalb von Geschäftsräumen bzw. im Fernabsatz geschlossenen Verbraucherverträgen besteht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht; § 312g BGB enthält hiervon verschiedene Ausnahmen. Dazu gehören unter anderem bestimmte Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn für die Leistung ein spezifischer Termin oder Zeitraum vorgesehen ist.
Diesen Punkt würde ich vor Veröffentlichung speziell für dein Mietmodell rechtlich prüfen lassen, anstatt pauschal auf die Website zu schreiben „Kein Widerrufsrecht“. Wenn ein Widerrufsrecht besteht, beträgt die gesetzliche Frist grundsätzlich 14 Tage.
23. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen gesetzlichen und vertraglichen Regelungen davon unberührt.